exercise induced collapse (EIC)
EIC beruht auf einer neuromuskulären Erkrankung, hervorgerufen durch eine Mutation im DNM1-Gen – diese Mutation wurde bisher beim Labrador, Curly Coated und Chesapeake Bay Retriever gefunden.
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EIC beruht auf einer neuromuskulären Erkrankung, hervorgerufen durch eine Mutation im DNM1-Gen – diese Mutation wurde bisher beim Labrador, Curly Coated und Chesapeake Bay Retriever gefunden.
CNM – auch als Hereditary Myopathy of the Labrador-Retriever (HMLR), Autosomal Recessive Myopathy (ARMD) oder Labrador Muscular Myopathy bezeichnet – ist ein erblicher Muskelschwund beim Labrador mit einem monogenen, autosomal rezessiven Erbgang. Histopathologisch lässt sich eine Zerstörung der Skelettmuskulatur erkennen, wobei die Typ-2-Myofibrillen (zuständig für lang andauernde Muskelarbeit) degeneriert, hingegen die Typ-1-Myofibrillen verstärkt vorkommen.
Vererbte Linsentrübung (=grauer Star), meist beidseitig und weiter fortschreitend im Alter. In den meisten Fällen manifestiert sich die HC im Alter bis zu 6 Jahren und kann bis zur Erblindung führen.
Für Zuchttiere ist eine Augenuntersuchung auf PRA, totale RD und postpolaren HC vorgeschrieben, die eine Gültigkeit von max. einem Jahr hat. An totaler RD,postpolarem HC und/oder PRA erkrankte Hunde sind von der Zucht ausgeschlossen.
Labrador Retriever, die an einer anderen Kataraktform leiden, dürfen im DRC nur mit freien Hunden verpaart werden.
Angeborener schwerer Defekt der Retina mit Blutungen und Ablösung der Retina, zumeist erblich. Unterscheidung von 3 erblichen Formen: Netzhautfalten/multifokale RD (RD1), geographische RD (RD2) und totale Ablatio retinae (RD3).
Sollte eine andere Form als die totale Retinadysplasie vorliegen, so muss im DRC bei dem betroffenen Labrador Retriever ein Gentest auf RD/OSD durchgeführt werden.
Autosomal rezessive Erkrankung, bei der die Netzhaut atrophiert und es zu einer allmählichen Erblindung des Hundes kommt. Erste Symptome sind vermindertes Dämmerungssehen und Nachtblindheit , später folgt eine Verschlechterung des Tagsehens bis hin zur Erblindung.
Am Ellenbogen werden folgende Erkrankungen zu dem Begriff Ellenbogengelenksdysplasie zusammengefasst:
1. FPC (= FCP): Fragmentierung des Processus coronoideus medialis
Deformierung oder Fragmentierung durch Mehrbelastung des Processus, hervorgerufen durch Wachstumsverzögerung des Radius. Als Hauptsymptom zeigen sich ab dem 4. Monat Lahmheiten nach stärkerer Belastung.
HD ist eine multifaktorielle Erkrankung, d.h. sowohl hereditäre (vererbte) als auch umweltbedingte Einflüsse wie Ernährung und Haltung wirken zusammen. Bei der HD handelt es sich um eine postnatale Entwicklungsstörung des Hüftgelenks mit folgenden röntgenologischen Veränderungen: Femurkopfluxation, Subluxation, Abflachung der Gelenkpfanne und/oder des Femurkopfes. Zusätzlich kann es im Laufe des Lebens zu Arthrosebildungen am Gelenk kommen.